Flexible Regenwasserzisternen bieten eine Möglichkeit, Niederschlagswasser zu sammeln und für geeignete Bewässerungszwecke zu speichern. Sie können für private Gärten, Gewächshäuser, Gartenbauflächen und größere Grünbereiche interessant sein. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, unterschiedliche Speichergrößen und Grundrisse an die vorhandenen Platzverhältnisse und den tatsächlichen Wasserbedarf anzupassen.
Bei der Auswahl einer Regenwasserzisterne kommt es jedoch nicht nur auf das Fassungsvermögen an. Auch Dachfläche, Niederschlag, Wasserbedarf, Stellfläche, Anschlüsse und die geplante Wasserentnahme müssen berücksichtigt werden. Eine sorgfältige Planung hilft dabei, einen Speicher auszuwählen, der zum jeweiligen Grundstück und zur vorgesehenen Nutzung passt.
Flexible oberirdische Speicher werden auf einer geeigneten vorbereiteten Fläche aufgestellt. Dadurch ist kein Eingraben des Tanks erforderlich. Das kann besonders bei Nachrüstungen oder Grundstücken interessant sein, auf denen umfangreiche Erdarbeiten vermieden werden sollen.
Flexible Regenwasserzisternen im Überblick
Eine Regenwasserzisterne dient dazu, Niederschlagswasser zu sammeln und für eine spätere Nutzung zu speichern. Bei flexiblen Lösungen stehen unterschiedliche Größen und Grundrisse zur Verfügung.
Dadurch können verschiedene Anforderungen berücksichtigt werden. Ein kleiner Garten benötigt beispielsweise eine andere Speicherkapazität als eine größere Grünfläche oder ein Gewächshaus.
Die Auswahl sollte deshalb immer an den tatsächlichen Wasserbedarf und das verfügbare Regenwasserangebot angepasst werden.
Vorteil 1: Unterschiedliche Speichergrößen
Ein wichtiger Vorteil flexibler Regenwasserzisternen besteht in der Auswahl verschiedener Speichervolumen.
Je nach Modell können Speicher von kleineren Kapazitäten bis hin zu deutlich größeren Volumen für umfangreichere Anwendungen verfügbar sein.
Für die richtige Größe sind Dachfläche, Niederschlag und Wasserbedarf entscheidend. Ein Größenrechner kann bei der ersten Orientierung helfen.
Vorteil 2: Verschiedene Grundrisse
Nicht jedes Grundstück verfügt über eine großzügige Stellfläche. Manche Bereiche sind breit, andere lang und schmal. Wer Regenwasser ohne aufwendige Erdarbeiten speichern möchte, findet mit Flexible Regenwasserzisternen passende Lösungen für verschiedene Stellflächen.
Unterschiedliche Grundrisse ermöglichen es, einen Speicher besser an die vorhandene Fläche anzupassen.
Vor dem Kauf sollten Länge, Breite und Höhe des gewünschten Modells mit den tatsächlichen Platzverhältnissen verglichen werden.
Vorteil 3: Oberirdische Aufstellung
Flexible Regenwasserzisternen können als oberirdische Speicher auf einer vorbereiteten Fläche aufgestellt werden.
Der Vorteil besteht darin, dass der Tank nicht eingegraben werden muss. Dadurch kann eine solche Lösung auch für Nachrüstungen interessant sein.
Trotzdem muss die Stellfläche eben und ausreichend tragfähig sein.
Vorteil 4: Geeignet für Nachrüstungen
Eine oberirdische Zisterne kann nachträglich in eine bestehende Regenwasserführung integriert werden.
Dazu müssen vorhandene Dachflächen, Regenwasserleitungen und mögliche Anschlussstellen geprüft werden.
Anschließend können Standort, Speichergröße, Zulauf, Überlauf und Wasserentnahme geplant werden.
Vorteil 5: Nutzung für den Garten
Gesammeltes Regenwasser kann für geeignete Bewässerungszwecke im Garten genutzt werden.
Je nach Speichergröße können beispielsweise Beete, Rasenflächen, Sträucher oder andere Grünbereiche versorgt werden.
Der Wasserbedarf sollte vor der Auswahl möglichst realistisch eingeschätzt werden.
Vorteil 6: Nutzung für Gewächshäuser
Auch Gewächshäuser können von einer geeigneten Regenwasserspeicherung profitieren.
Der Wasserbedarf hängt von der Größe des Gewächshauses, den Pflanzen und der Bewässerungsweise ab.
Wenn zusätzlich weitere Gartenflächen versorgt werden sollen, muss der gesamte Wasserbedarf bei der Dimensionierung berücksichtigt werden.
Vorteil 7: Lösungen für größere Grünflächen
Flexible Speicher können auch für größere Grünflächen interessant sein.
Bei einem höheren Wasserbedarf kann ein größeres Speichervolumen erforderlich sein. Gleichzeitig müssen Pumpe, Leitungen und Entnahmestellen an die geplante Bewässerung angepasst werden.
Die Größe des Speichers sollte daher gemeinsam mit der gesamten technischen Anlage geplant werden.
Welche Größe ist die richtige?
Die passende Größe hängt von mehreren Faktoren ab. Besonders wichtig sind die angeschlossene Dachfläche, der Niederschlag und der Wasserbedarf.
Eine große Dachfläche kann mehr Regenwasser liefern und dadurch einen größeren Speicher sinnvoll machen.
Ein hoher Wasserbedarf kann ebenfalls für ein größeres Speichervolumen sprechen.
Umgekehrt kann ein kleiner Garten mit begrenzter Dachfläche möglicherweise mit einem kleineren Speicher auskommen.
Regenwasserzisterne mit 5.000 Litern
Ein Speicher mit 5.000 Litern kann für bestimmte private Gärten und kleinere Bewässerungsbereiche interessant sein.
Ob diese Größe ausreicht, hängt von der Menge des gesammelten Regenwassers und dem Verbrauch ab.
Auch die vorhandene Stellfläche muss berücksichtigt werden.
Regenwasserzisterne mit 10.000 Litern
Eine 10.000-Liter-Zisterne bietet eine größere Speicherkapazität und kann deshalb für größere Gärten, Gewächshäuser oder umfangreichere Grünflächen interessant sein.
Auch hier gilt, dass ein größeres Volumen nur dann sinnvoll ist, wenn ausreichend Regenwasser gesammelt werden kann und ein entsprechender Wasserbedarf besteht.
Größere Speicher für umfangreiche Anwendungen
Für größere Gartenbauflächen oder umfangreichere Bewässerungsanlagen können entsprechend größere Speicher interessant sein.
Bei solchen Projekten sollte die Planung besonders sorgfältig erfolgen. Dachfläche, Wasserbedarf, Speichervolumen und technische Wasserförderung müssen miteinander abgestimmt werden.
Je größer die Anlage ist, desto wichtiger wird eine genaue Betrachtung der Leitungswege und Pumpenleistung.
Dachfläche als Grundlage
Die Dachfläche bestimmt wesentlich, wie viel Regenwasser gesammelt werden kann.
Vor der Auswahl sollte deshalb ermittelt werden, welche Dachflächen tatsächlich an den Speicher angeschlossen werden können.
Eine größere Dachfläche kann grundsätzlich einen höheren Regenwasserertrag ermöglichen.
Niederschlag berücksichtigen
Neben der Dachfläche spielt der Niederschlag eine wichtige Rolle.
Die Regenwassermenge kann je nach Region und Jahreszeit unterschiedlich ausfallen. Deshalb sollte die Planung auf geeigneten regionalen Werten basieren.
Auch trockene Perioden sollten berücksichtigt werden, da der Wasserbedarf während solcher Zeiten möglicherweise nicht durch neu zufließendes Regenwasser gedeckt werden kann.
Wasserbedarf ermitteln
Der Wasserbedarf hängt von der geplanten Nutzung ab.
Ein kleiner Garten mit wenigen Beeten benötigt weniger Wasser als eine große Rasenfläche oder ein Gewächshaus.
Wenn mehrere Bereiche bewässert werden sollen, muss der gesamte Bedarf berücksichtigt werden.
Zisternengröße berechnen
Ein Größenrechner kann bei der ersten Einschätzung helfen.
Dabei können Dachfläche, Niederschlag und Wasserbedarf miteinander betrachtet werden.
Das Ergebnis sollte anschließend mit den verfügbaren Speichergrößen und den tatsächlichen Außenmaßen verglichen werden.
Passenden Standort bestimmen
Der Standort sollte nicht nur nach dem verfügbaren Platz ausgewählt werden.
Auch die Entfernung zur Dachentwässerung und zu den Bewässerungsflächen ist wichtig.
Ein sinnvoller Standort kann die Leitungswege verkürzen und die spätere Nutzung erleichtern.
Stellfläche vorbereiten
Eine oberirdische Zisterne benötigt eine ebene und tragfähige Fläche.
Das ist besonders bei größeren Speichern wichtig, da das Gewicht des gefüllten Tanks erheblich sein kann.
Vor der Aufstellung sollte deshalb geprüft werden, ob der vorhandene Untergrund geeignet ist.
Schmale Stellflächen berücksichtigen
Bei schmalen Grundstücksbereichen kann der Grundriss des Speichers entscheidend sein.
Ein länglicher Speicher kann unter geeigneten Bedingungen besser in eine schmale Fläche passen als eine breitere Ausführung.
Dabei müssen auch die Anschlüsse und Leitungswege ausreichend Platz haben.
Zulauf planen
Das Regenwasser muss kontrolliert vom Dach zum Speicher geführt werden.
Dafür können Regensammler, Schläuche, Schellen und weitere Anschlusskomponenten benötigt werden.
Vor dem Kauf sollte geprüft werden, welche Anschlüsse vorhanden sind und welche Zubehörteile zusätzlich benötigt werden.
Überlauf berücksichtigen
Jede Zisterne kann bei starken Niederschlägen vollständig gefüllt werden.
Deshalb muss eine geeignete Überlauflösung vorgesehen werden.
Überschüssiges Wasser sollte kontrolliert abgeführt werden, damit Gebäude, Elektroanlagen oder Nachbargrundstücke nicht gefährdet werden.
Wasserentnahme planen
Nach der Speicherung muss das Wasser zur gewünschten Bewässerungsfläche transportiert werden.
Je nach Anlage kann dafür eine geeignete Entnahmelösung oder eine externe Pumpe erforderlich sein.
Die Planung sollte sich an der Entfernung, Fördermenge und dem benötigten Betriebsdruck orientieren.
Pumpe richtig auswählen
Die Größe des Speichers bestimmt nicht automatisch die passende Pumpe.
Für die Auswahl sind Fördermenge, Betriebsdruck, Leitungslänge und Höhenunterschied entscheidend.
Eine kleine Gartenbewässerung benötigt andere technische Voraussetzungen als die Versorgung größerer Grünflächen.
Zubehör einplanen
Neben der Zisterne können weitere Komponenten erforderlich sein.
Dazu gehören beispielsweise Regensammler, Schläuche, Schellen und weiteres Anschlusszubehör.
Auch Pumpen können je nach Nutzung erforderlich sein. Da diese Komponenten nicht automatisch im Tankpreis enthalten sind, sollte der Lieferumfang vor dem Kauf geprüft werden.
Kosten der Regenwasserzisterne
Die Gesamtkosten hängen von der Speichergröße, dem Grundriss, der Ausführung und dem Lieferumfang ab.
Zusätzlich können Kosten für die Vorbereitung der Stellfläche, Anschlüsse, Leitungen und Pumpen entstehen.
Deshalb sollte bei der Kostenplanung nicht nur der Preis des Speichers betrachtet werden.
Oberirdische Zisterne oder Erdtank?
Eine oberirdische Zisterne wird auf einer vorbereiteten Fläche aufgestellt und benötigt keine Baugrube für den Tank.
Ein Erdtank wird dagegen unterirdisch eingebaut und erfordert entsprechende Erdarbeiten.
Welche Lösung besser passt, hängt von den Platzverhältnissen, den baulichen Möglichkeiten und der gewünschten Nutzung ab.
Sicherheit bei der Aufstellung
Der Standort muss so gewählt werden, dass ein möglicher Wasseraustritt keine Schäden verursacht.
Besonders wichtig ist die sichere Führung des Überlaufs. Auch die Nähe zu Gebäuden und Elektroanlagen sollte berücksichtigt werden.
Der Speicher sollte außerdem nicht für Trinkwasser verwendet werden.
Regenwasserspeicher sinnvoll nutzen
Eine flexible Regenwasserzisterne kann einen wichtigen Bestandteil einer geplanten Regenwassernutzung darstellen.
Damit das vorhandene Volumen sinnvoll genutzt wird, müssen Speichergröße und tatsächlicher Wasserbedarf zusammenpassen.
Auch die Nutzung während trockener Perioden sollte bei der Planung berücksichtigt werden.
Was vor dem Kauf geprüft werden sollte
Vor der Auswahl einer flexiblen Regenwasserzisterne sollten mehrere Punkte geprüft werden.
Zunächst sind Dachfläche und Wasserbedarf zu ermitteln. Anschließend sollte die passende Speichergröße bestimmt werden.
Danach folgen die Prüfung der Stellfläche, der Grundriss, der Untergrund sowie Zulauf und Überlauf.
Auch Wasserentnahme, Pumpe, Leitungen und Zubehör sollten in die Gesamtplanung einbezogen werden.
Fazit
Flexible Regenwasserzisternen bieten verschiedene Möglichkeiten, Niederschlagswasser für die Gartenbewässerung, Gewächshäuser und größere Grünflächen zu speichern. Unterschiedliche Größen und Grundrisse ermöglichen eine Anpassung an den tatsächlichen Wasserbedarf und die vorhandenen Platzverhältnisse.
Besonders oberirdische Speicher können für Nachrüstungen und geeignete Grundstücke interessant sein, da sie auf einer vorbereiteten Fläche aufgestellt werden und nicht eingegraben werden müssen.
Für die richtige Auswahl sind Dachfläche, Niederschlag und Wasserbedarf entscheidend. Zusätzlich müssen Stellfläche, Untergrund, Zulauf, Überlauf und Wasserentnahme sorgfältig geplant werden.
Wer diese Faktoren gemeinsam betrachtet, kann eine flexible Regenwasserzisterne auswählen, die sowohl zum verfügbaren Platz als auch zur geplanten Nutzung passt.

